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Junggesellenabschied im Ausland planen

Der Junggesellenabschied sollte ein Ereignis sein, welches allen Beteiligten und vor allem dem Bräutigam in Erinnerung bleibt. Ein Urlaub im Ausland bietet sich hierbei durchaus an. Dabei sollte man allerdings einige Zeit für die Planung investieren, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.

Vorbereitung

Um Komplikationen bei der Anreise zu vermeiden, sollte man eine Reise ins Ausland stets sorgfältig planen. Etwa ist es wichtig zu wissen, ob ein Reisepass vonnöten ist bzw. ob alle Teilnehmer über einen verfügen. Zudem ist es essentiell, auf das Budget zu achten und die voraussichtlich anfallenden Kosten adäquat einzuplanen. In der Regel wird der Preis gleichmäßig auf alle Mitreisenden aufgeteilt; der Junggeselle wird natürlich eingeladen.

Über die Anzahl der Mitreisenden sollte beim Junggesellenabschied auch nachgedacht werden. Speziell wenn das Brautpaar viele enge Freunde hat, ist dies gar kein leichtes Unterfangen. Als Faustegel sind sechs bis zwölf Personen anzupeilen. Bei weniger Leuten kann es passieren, dass nicht so recht Stimmung aufkommt, bei zu vielen Mitreisenden wird das Ganze schnell chaotisch.

Auswahl des Urlaubsziels

Das Ziel sollte den Interessen des Junggesellen entsprechen. Prinzipiell ist zu überlegen, welche Art von Reise es sein sollte. Ein Party-Trip, ein Aktivurlaub oder eher eine Entspannungsreise? Für ersteres bieten sich etwa Mallorca oder Amsterdam an, auch der Abschied vom Junggesellendasein in Prag ist ein Klassiker. Hier werden zahlreiche Möglichkeiten geboten, um einen unvergesslichen Partyurlaub zu feiern. Sollte es eher eine entspannte Reise werden denkt man zuallererst an Traumstrände der Karibik oder Asien. Jedoch kann es auch etwa in Dänemark oder den Niederlanden äußerst gemütlich sein, ohne das Budget zu sehr zu belasten.

Insbesondere bei einem Aktivurlaub sollte auf die Hobbys des Junggesellen geachtet und das Urlaubsziel dementsprechend angepasst werden. Sei es Tauchen in Italien, Surfen in Portugal oder Bergsteigen in Österreich.

Unterkunft

Die Wahl einer passenden Unterkunft sollte nicht unterschätzt werden. Zwar mag man meinen, dass diese speziell bei einem Party-Trip egal sei, da man sowieso nur zum Schlafen dort ist, allerdings ist man dann nach zwei, drei durchzechten Nächten doch froh, wenn man einen angenehmen Rückzugsort hat. Es sollte also genügend Platz eingeplant werden, abhängig von der Anzahl der Mitreisenden.

Speziell Apartments und Ferienwohnungen bzw. -häuser bieten sich beim Junggesellenabschied an. So hat man mehr Freiraum und ist auch nicht an Buffet-Zeiten gebunden. Des Weiteren stört man auch keine anderen Urlauber. Jedoch sind solche Ferienhäuser oftmals an gewisse Mindestzeiträume im Bereich von sieben Tagen gebunden. So ist dies auch abhängig davon, wie lange der Junggesellenabschied gehen soll und wie viel dieser kosten darf.

Nicht jedes Detail muss geplant werden

Natürlich ist eine durchdachte Planung auch bei einem Junggesellenabschied wichtig. Allerdings sollte man ebenso eine gewisse Flexibilität mitbringen. Ein komplett durchgetakteter Tagesablauf ohne Freiraum ist genauso sehr anstrengend, man ist ja schließlich auf Urlaub. So ist es ratsam, ein paar Rahmenpunkte wie ein gutes Restaurant zu Mittag, eine Nachmittagsaktivität und vielleicht ein nettes Abendprogramm festzulegen. Der Rest dazwischen ergibt sich dann von selbst.

Der Junggesellenabschied im Ausland soll zum unvergesslichen Erlebnis werden, insbesondere für den Bräutigam. Um dies zu gewährleisten sollte man sich gut auf den Trip vorbereiten. Unter Beachtung einiger wichtiger Dinge steht einem erfolgreichen Junggesellenabschied nichts mehr im Wege.

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